XiltriX
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Wie funktioniert das XiltriX-Datenerfassungsnetzwerk?

Messstationen und das Datenerfassungsnetzwerk

Kurze Antwort

Sensoren werden an XiltriX-Messstationen angeschlossen, die jeden Sensor mehrmals pro Minute auslesen und die Werte über einen kabelgebundenen RS-485-Bus, eine 434-MHz-Funkverbindung oder Ihr LAN an den Server weitergeben. Jede Station hat eine eigene Notstrombatterie und meldet Netzausfälle, sodass die Kette auch dann weiter misst und alarmiert, wenn der Strom ausfällt.

Das Prinzip

XiltriX misst, bewertet und speichert physikalische Parameter über ein Echtzeitnetzwerk aus analogen und digitalen Sensoren. Jeder angeschlossene Sensor wird mehrmals pro Minute ausgelesen. Die Werte werden digitalisiert, auf dem Server gespeichert und laufend mit den für das jeweilige Gerät festgelegten Alarmgrenzen verglichen. Verlässt ein Wert den zulässigen Bereich, startet die Alarmkette von selbst.

XiltriX entwickelt und baut seine Hardware selbst. Deshalb kann jede Station unterschiedliche Sensortypen in Echtzeit auslesen und trotzdem eine große Notstrombatterie tragen: Wenn alles andere ausfällt, läuft die Überwachung weiter und kann trotzdem Alarm schlagen. Jede Station überwacht die Netzspannung, sodass Sie erfahren, dass ein Schaden bevorsteht, statt erst zu erfahren, dass er eingetreten ist.

Die Messstationen

StationVerbindungEingängeAusgänge
CalypsoKunden-LAN; verbindet den kabelgebundenen Bus mit dem FunkbandKommunikationsgerät mit BatteriepufferungWatchdog-Relais plus 4 freie Relais für Alarmgeräte oder ein Gebäudeleitsystem
TitanFest verdrahteter RS-485-Bus zur Calypso4 × PT100 oder 4-20 mA, plus 4 digitale Statuseingänge3 Open-Collector-Ausgänge und 1 Relais
TelestoFunk, 434 MHz, vier Unterbänder für die Abdeckung2 × PT100 oder 4-20 mA, plus 4 digitale StatuseingängeKann auch kabelgebundene Titan-Stationen ins Netzwerk einbinden
TethysDirekte Netzwerkverbindung, wo weder Bus noch Funk erreichbar sind2 × PT100 oder 4-20 mA, plus 2 digitale Statuseingänge3 Open-Collector-Ausgänge und 1 Relais

Das 434-MHz-Band wurde bewusst gewählt: Es durchdringt Gebäudestrukturen deutlich besser als das überfüllte 2,4-GHz-Band und lässt sich in vier Unterbänder aufteilen, sodass ein großer Standort eine saubere Abdeckung behält. Eine spezielle Calypso-Variante verbindet sich digital mit Lighthouse-Partikelzählern.

Die CO₂- und O₂-Probenahmestation

Die CO₂/O₂-Messstation misst Gas, ohne einen Sensor im Inkubator zu platzieren. Eine kleine Gasprobe aus bis zu 16 Inkubatoren wird entnommen und von einem zentralen CO₂- oder O₂-Sensor analysiert. Nichts befindet sich in der Kammer, sodass kein Kreuzkontaminationsrisiko besteht und Hochtemperatur-Dekontamination einfach bleibt.

Nullpunkt- und Spannkalibrierung sind eingebaut, sodass der einzelne Sensor genau bleibt und sich selbst an veränderte Bedingungen anpasst. Für IVF- und GMP-Labore mit vielen Box-Inkubatoren ist dies zugleich die sauberste und die günstigste Lösung.

Was Ihre IT-Abteilung wissen muss

  • Die Calypso hängt an Ihrem LAN; das dahinterliegende Sensornetzwerk ist XiltriX-Hardware und berührt Ihr Netzwerk nicht.
  • Jede Station verfügt über eine Notstrombatterie, sodass ein Stromausfall keinen blinden Fleck erzeugt.
  • Relais- und Open-Collector-Ausgänge ermöglichen die Integration mit Gebäudeleitsystemen und bestehender Alarminfrastruktur.
  • Wo ein Standort nicht verkabelt werden kann, decken Funkstationen ihn ab; wo auch Funk nicht hinreicht, übernimmt eine direkt angeschlossene Station.

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